Latitude Craft Chocolate - Jinja 64%

5,00 €
Ausverkauft

Bean-To-Bar Schokolade. 100% Made in Uganda. Mit 64% Kakao.

Zutaten: Kakaobohnen, Rohrzucker, Kakaobutter
Kann Spuren von Nüssen, Erdnüssen, Soja, Milch, Ei und Weizen enthalten.

(nicht)unsere Schokolade. Made in Africa. Und warum das zählt.

Die meiste Schokolade, die wir kennen, entsteht weit weg von den Menschen, die den Kakao angebaut haben. Kakao wird geerntet in Uganda, Ghana, der Elfenbeinküste - und dann nach Europa verschifft, wo er geröstet, verarbeitet und verpackt wird. Die Wertschöpfung, die Anerkennung und das Geld bleibt hier: Pro Euro, den wir für eine handelsübliche Tafel Schokolade bezahlen, kommen gerade mal 6 Cent bei den Bäuerinnen und Bauern an. Das ist kein Versehen, das ist Marktmacht. Sechs Konzerne – Mars, Nestlé, Ferrero, Mondelez, Hershey's und Lindt & Sprüngli – verarbeiten zusammen über 40 % des weltweit produzierten Kakaos zu Schokolade. Beim Rohkakao und Halbfabrikaten ist die Konzentration noch extremer: Die acht größten Kakaoverarbeiter kontrollieren fast 90 % des Marktes – Barry Callebaut allein, mit Hauptsitz in Zürich, fast 30 %. Die (afrikanischen) Kakaobäuerinnen produzieren den eigentlichen Kern der Schokolade. In Europa wird er veredelt, verpackt und vermarktet – und plötzlich heißt das Ergebnis „Schweizer Schokolade“. Herkunft wird nicht benannt, sondern umetikettiert.

Diese Tafel hier funktioniert anders.

Sie wurde von der Kakaobohne bis zur fertig verpackten Tafel in Uganda hergestellt – von Latitude Craft Chocolate, einer kleinen Schokoladenfabrik in Kampala. Bean to Bar, direkt an der Quelle. Der Kakao für diese Schokolade kommt aus einem Netzwerk von über 5.000 ugandischen Kleinbäuerinnen und -bauern, die bio-zertifizierten Kakao in den nährstoffreichen Böden Westugandas anbauen. Latitude kauft den Kakao direkt auf der Farm, zahlt bar – und das zu einem Preis, der mehr als 50 % über dem üblichen Marktpreis in Ghana und der Côte d'Ivoire liegt. Dazu kommen Agronomie-Trainings, Versicherungen und Zugang zu Mikrokrediten. Über die Hälfte der Vertragsbäuerinnen und -bauern sind Frauen. Das ist endlich mal kein Greenwashing. Sondern ein anderes Modell.

Warum Bean to Bar in Uganda nicht dasselbe ist wie Fair Trade aus Europa

Solange Kakao als Rohstoff exportiert und in Europa verarbeitet wird, bleibt die Wertschöpfung in Europa. Fair-Trade-Zertifikate sind ein wichtiger Schritt – aber sie ändern nichts daran, wer röst, conchiert, verpackt und damit verdient. Erst wenn die Verarbeitung im Anbauland selbst stattfindet, entsteht dort auch ein lokaler Markt: Arbeitsplätze, Knowhow, wirtschaftliche Unabhängigkeit. Latitude ist genau das – eine ugandische Schokoladenfabrik, die ugandischen Kakao zu ugandischer Schokolade macht.

Warum wir diese Schokolade verkaufen

(nicht)unser Kaffee und (nicht)unsere Schokolade: Der Kaffee, den wir anbieten, kommt nicht von uns. Die Anerkennung gehört den Menschen, die ihn produzieren. Und der Markt muss sich endlich ändern. Beim Kakao gilt dasselbe. Wir sind seit 2024 mit Latitude in Kontakt und sehen in ihnen Partner, die wie wir glauben: Der globale Kakaomarkt ist strukturell ungerecht – und Handel kann ein Werkzeug sein, das dagegen wirkt. Nicht perfekt. Aber konkret

Bean-To-Bar Schokolade. 100% Made in Uganda. Mit 64% Kakao.

Zutaten: Kakaobohnen, Rohrzucker, Kakaobutter
Kann Spuren von Nüssen, Erdnüssen, Soja, Milch, Ei und Weizen enthalten.

(nicht)unsere Schokolade. Made in Africa. Und warum das zählt.

Die meiste Schokolade, die wir kennen, entsteht weit weg von den Menschen, die den Kakao angebaut haben. Kakao wird geerntet in Uganda, Ghana, der Elfenbeinküste - und dann nach Europa verschifft, wo er geröstet, verarbeitet und verpackt wird. Die Wertschöpfung, die Anerkennung und das Geld bleibt hier: Pro Euro, den wir für eine handelsübliche Tafel Schokolade bezahlen, kommen gerade mal 6 Cent bei den Bäuerinnen und Bauern an. Das ist kein Versehen, das ist Marktmacht. Sechs Konzerne – Mars, Nestlé, Ferrero, Mondelez, Hershey's und Lindt & Sprüngli – verarbeiten zusammen über 40 % des weltweit produzierten Kakaos zu Schokolade. Beim Rohkakao und Halbfabrikaten ist die Konzentration noch extremer: Die acht größten Kakaoverarbeiter kontrollieren fast 90 % des Marktes – Barry Callebaut allein, mit Hauptsitz in Zürich, fast 30 %. Die (afrikanischen) Kakaobäuerinnen produzieren den eigentlichen Kern der Schokolade. In Europa wird er veredelt, verpackt und vermarktet – und plötzlich heißt das Ergebnis „Schweizer Schokolade“. Herkunft wird nicht benannt, sondern umetikettiert.

Diese Tafel hier funktioniert anders.

Sie wurde von der Kakaobohne bis zur fertig verpackten Tafel in Uganda hergestellt – von Latitude Craft Chocolate, einer kleinen Schokoladenfabrik in Kampala. Bean to Bar, direkt an der Quelle. Der Kakao für diese Schokolade kommt aus einem Netzwerk von über 5.000 ugandischen Kleinbäuerinnen und -bauern, die bio-zertifizierten Kakao in den nährstoffreichen Böden Westugandas anbauen. Latitude kauft den Kakao direkt auf der Farm, zahlt bar – und das zu einem Preis, der mehr als 50 % über dem üblichen Marktpreis in Ghana und der Côte d'Ivoire liegt. Dazu kommen Agronomie-Trainings, Versicherungen und Zugang zu Mikrokrediten. Über die Hälfte der Vertragsbäuerinnen und -bauern sind Frauen. Das ist endlich mal kein Greenwashing. Sondern ein anderes Modell.

Warum Bean to Bar in Uganda nicht dasselbe ist wie Fair Trade aus Europa

Solange Kakao als Rohstoff exportiert und in Europa verarbeitet wird, bleibt die Wertschöpfung in Europa. Fair-Trade-Zertifikate sind ein wichtiger Schritt – aber sie ändern nichts daran, wer röst, conchiert, verpackt und damit verdient. Erst wenn die Verarbeitung im Anbauland selbst stattfindet, entsteht dort auch ein lokaler Markt: Arbeitsplätze, Knowhow, wirtschaftliche Unabhängigkeit. Latitude ist genau das – eine ugandische Schokoladenfabrik, die ugandischen Kakao zu ugandischer Schokolade macht.

Warum wir diese Schokolade verkaufen

(nicht)unser Kaffee und (nicht)unsere Schokolade: Der Kaffee, den wir anbieten, kommt nicht von uns. Die Anerkennung gehört den Menschen, die ihn produzieren. Und der Markt muss sich endlich ändern. Beim Kakao gilt dasselbe. Wir sind seit 2024 mit Latitude in Kontakt und sehen in ihnen Partner, die wie wir glauben: Der globale Kakaomarkt ist strukturell ungerecht – und Handel kann ein Werkzeug sein, das dagegen wirkt. Nicht perfekt. Aber konkret